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Nachtrag vom 10.11.2017: Herausgekommen ist Platz 22 für DF0NG ohne Punktabzug in der Kategorie "Portable, multi operator, low power, assisted". Quelle: http://www.dxhf.darc.de/~fdssblog/loglist.cgi?lang=de

Grafschafter Nachrichten vom 04.09.2017

Per Funk aus Esche in die weite Welt

Zu einem Wettbewerb der besonderen Art haben sich am Wochenende Amateurfunker in Eche getroffen. Dabei gab es anfangs ein paar Probleme.

Von André Partmann

Esche. Dank moderner Technik ist es heute problemlos möglich, Menschen in aller Welt per Telefon zu kontaktieren. Dass es allerdings auch anders gehen kann und es dafür alles andere als sündhaft teure Technik braucht, haben am Samstag 15 Amateurfunker aus der Niedergrafschaft und dem Kreis Wesel am Niederrhein in Esche eindrucksvoll bewiesen. Sie haben gemeinsam am International Amateur Radio Union (IARU)-Region 1-Fieldday teilgenommen und dabei Menschen aus aller Welt angefunkt.

„Bei dem internationalen Amateurfunkerwettbewerb geht es darum, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Funkverbindungen zu Menschen aus sämtlichen Teilen der Erde herzustellen“, erklärt Norbert Koppel, Mitglied im Amateurfunker Ortsverein Uelsen. Für jede hergestellte Verbindung gibt es Punkte – spezielle Multiplikatoren können die Wertung noch vervielfachen. Damit am Ende des Wettbewerbs überprüft werden kann, welche Funkverbindungen hergestellt worden sind, schreibt ein Logbuch-Programm, die Frequenzen und Uhrzeiten mit.

Die Amateurfunker aus der Niedergrafschaft und Wesel mussten während des Wettbewerbs auf viele Faktoren achten, denn das Funksignal kann schnell gestört werden: „Zu Beginn des Wettbewerbs haben uns der Regen und das Notstromaggregat Empfangsprobleme bereitet“, berichtete Koppel. Anschließend lief es allerdings deutlich besser – und so konnten binnen weniger Minuten die ersten Verbindungen aus Esche zu anderen Amateurfunkern und ihren Stationen hergestellt werden.

Bereits vier Wochen vor dem Wettbewerb hatten sich die Teilnehmer getroffen, um die Rahmenbedingungen auszuloten. So hieß es etwa in den Regularien, dass im Umkreis der Station kein Wohnhaus stehen darf. Die Amateurfunker hatten sich ein abgelegenes Gebiet gesucht und dort eine Station mit „Operator“-Zelt errichtet. Mehrere hundert Verbindungen stellten sie so am Ende her, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit bekam, Kontakt mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt aufzunehmen.

 

 

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